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Anzeige, Klage, Geständnis und Beichte

Die meisten Einzelpersonen und Gemeinschaften nutzen vertrauliche Informationen zu ihrem eigenen Vorteil, meist zum Nachteil des Informanten oder Beichtenden und seiner Opfer oder Schädlinge. Grundsätzlich kann leider fast jede Information gegen irgend jemanden missbraucht werden.

Solange die Satzungen und Gesetze unserer Gemeinschaften und die persönlichen Ziele der informierten Personen nicht vollkommen sind und nicht oder nur teilweise mit Jehovahs Willen übereinstimmen, kann das auch gar nicht anders sein.

Die frühen Christen des ersten Jahrhunderts hatten diese Übereinstimmung vielleicht noch am ehesten, die Satzungen der meisten heutigen Staaten, Religionen und Nationen eher nicht.

Wer also einen anderen oder dessen Fehler anzeigen, sich beschweren oder beklagen, einen eigenen Fehler gestehen oder eine Sünde beichten will, sollte sich gut überlegen, wem und wie weit er anderen vertraut. Das deutsche Wort “Beschwerde” lässt erkennen, dass damit meistens irgend jemand beschwert oder belastet werden wird, man sich damit vielleicht meistens sogar selbst belastet .

Am allerbesten ist deshalb wirklich, Klagen und Beichten direkt an unseren obersten Gott, Schöpfer und Richter Jehovah zu stellen. Nur er weiß wirklich alles und kennt jeden Zusammenhang und nur er kann unsere Informationen zum Vorteil aller, der Geschädigten und Benachteiligten sowie der Schädiger, nutzen. Nur er kann uns sagen oder zeigen, wie wir unsere Lasten und die unserer Menschen am besten tragen können.

Natürlich sollen und müssen wir miteinander reden. Aber gegenüber Menschen, Freunde, Partner, Richter, Priesterinnen, Polizisten, Verwalter, Psychologen, Anwälte, Ratgeber und Ärzte sollten wir vorsichtig sein, was und wie wir etwas preis geben.

Besonders vorsichtig sollten wir im internationalen Computer-  und Kommunikationsnetz sein, wo unsere Informationen beliebig geteilt und verwertet werden können, meist von anonymen oder nicht persönlich bekannten Menschen (Hersteller, Betreiber, Mitbenutzer, Bewacher und Aufseher der Geräte, Systeme, Apps und Netze), deren wahre Ziele und Absichten nicht leicht zu erkennen und deren wahre Identität nur schwierig zu prüfen ist. Man kann aber auch von diesen Menschen viel lernen, direkt oder indirekt.

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